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Mobilitätstag am 08.06.2013 in Berlin - Steglitz

Das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin führte in Kooperation mit öffentlichen Aufgabenträgern der Verkehrssicherheitsarbeit und weiteren Institutionen, Verbänden und Gruppierungen den „Mobilitätstag – sicher im Straßenverkehr“ durch.

FlyerMT_VS

 

Mit dabei waren vieleTräger der Berliner Verkehrssicherheit wie:

Teilnehmer Mobilitätstag

 

Eine Veranstaltung für die ganze Familie über alle Themen der sicheren Mobilität in Berlin

 

Auf mehreren Aktionsflächen gab es neben der Unfallrekonstruktion viele Attraktionen wie z. B.  den Geschicklichkeit-, Rauschbrillen- und Kettcar-Parcours sowie den Reaktionstest, den Fahrsimulator und das Torwandschießen. Der Mobilitätstag informierte jedoch auch über weitergehende Themen, wie z. B. über die Neuerungen der StVO (Straßenverkehrsordnung), die Kindersicherheit in PKW´s und dem „Toten Winkel“. Darüber hinaus bestand auch die Möglichkeit einer Motorradberatung oder einer Beratung zum Thema Fahrsicherheit.

 

ProgrammMT

 

Der AVE hatte für die Aktionsfläche ein anspruchsvolles Programm zusammengestellt. Leider wurden genau zu diesem Zeitpunkt viele Teile Deutschlands von einer erneuten Flut heimgesucht. Einige der für unsere Vorführung vorgesehenen Rettungskräfte wurden zu Hilfseinsätze kurzfristig in Flutgebiete abkommandiert. Dementsprechend mussten wir unser Programm kürzen, so konnte die Feuerwehr uns leider nicht den Einsatz Ihrer hydraulischen Rettungsgeräte vorführen. Die Kameraden des DRK, sowie auch die Kollegen der Polizei vom Verkehrsunfallkommando, konnten dennoch den Anwesenden hervorragende Einblicke in Ihre Arbeit geben.

 

Aufbau und Vorbereitung des Crashs                                                    Alle Fahrzeuge stehen bereit!   

AufbauCrash              Ausgangsstellung

Weitere Bilder vom Crashaufbau

 

Moderiert wurden die Vorführungen von Herrn Dipl.-Ing. Peter Schmidt vom Büro für Verkehrsunfallrekonstruktion.

Die Kameras standen nun auch bereit - es kann losgehen!

Moderator P.Schmidt             Zuschauer

 

Der Zusammenstoß

Ausgangssituation:

Der viertürige Pkw Citroen AX befährt die Hauptstraße, muss als Linksabbieger verkehrsbedingt auf der Kreuzung anhalten. Er wird vom kreuzenden Pkw, dem zweitürigen Opel Corsa, der ein Stoppschild missachtet, seitlich gerammt.

Kollisionsgeschwindigkeiten: Opel Corsa = 30 km/h, Citroen AX = 0 km/h

Filmszene vom Crash

Echtzeitbilder und Bilder von der Hochgeschwindigkeitskamera

Alternative Filmszene,  falls obiger Film sich nicht abspielen läßt

 

Stand der beiden Fahrzeuge vor                                                            ...und nach dem Zusammenstoß

StandvorCrash            StandnachCrash

Der Pkw Citroen AX wurde innerhalb des Kollisionsvorganges gleich zweimal vom

Pkw Opel Corsa getroffen und um mehr als eine Fahrzeugbreite nach links versetzt. Anhand der Markierungen, speziell der Linie "Crashpunkt" ist dieser Ablauf hier deutlich zu erkennen.

 

Beschädigungen an den beteiligten Fahrzeugen

Fahrzeugschäden am Opel Corsa: Die Schäden im Frontbereich sind relativ gering.

Fahrzeugschäden am Citroen AX: Der Frontschaden des Pkw Citroen AX ist ein Vorschaden, die Beifahrertür, der rechte Schweller und die rechte A-Säule sind sichtbar von diesem Unfall eingedrückt. Mehr Schadensbilder von den Unfallfahrzeugen

 

Zu beachten ist hierbei, die Einschlagtiefe des Opel Corsa in die rechte Fahrzeugseite des Citroen AX. Erhebliche Verletzungen im Kopf- und Schulterbereich des Beifahrers im Citroen sind möglich. Hier kann sich jeder vorstellen, welche Schäden bei einer üblichen Geschwindigkeit innerorts von ca. 50 km/h entstanden wären.

 

 

Unfallaufnahme - wir hatten sogar das Verkehrsunfallkommando im Einsatz

Bilder vom Einsatz des Verkehrsunfallkommandos

Dem Zuschauer wurde ein Blick in die aufwendige Arbeit der Unfallaufnahme ermöglicht. Sie konnten zusehen, wie die Spuren gesichert wurden um später den genauen Ablauf des Unfallgeschehens hinsichtlich der Ermittlung der Schuldfrage belegen zu können.

 

 

Rettungsmaßnahmen der Kameraden vom DRK Kreisverband Steglitz/ Zehlendorf

Die verletzte Person wurde von den "Rettern" angesprochen und noch im Auto mit Infusionen medizinisch erstversorgt und stabilisiert, notwendige medizinische Notversorgungsgeräte zur Stabilisierung des Patienten angeschlossen. Noch vor dem Beginn der Bergungsmaßnahmen wurde die Halswirbelsäule stabilisiert und fixiert. Zuvor wurde aus dem Rettungswagen noch die fahrbare Trage an den Patienten herangefahren. Nun konnte die eigentliche Herausholung des Verunglückten durch die Rettungssanitäter vorsichtig erfolgen. Im Anschluß erfolgten weitere medizinische Maßnahmen um den Verunfallten weiter zu stabilisieren um einen Transport zur nächsten Klinik zu ermöglichen. (mc)

DRK_Einsatz01         DRK_Einsatz02

Mehr Bilder vom Einsatz des DRK

 

 

 

 

 

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